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Firmengründung im Ausland: Erotikangebote

Firmengründung Ausland: Erotikangebote (Adult)

Firmengründung Ausland: Erotikangebote (Adult)

Die geeignete Lösung ist die Installation einer Betriebsstätte im Ausland, also in einem Land ohne analoge Gesetzgebung (Jugendschutz) wie z.B. in Deutschland. In Frage kommen z.B. folgende Länder:

LandSteuernHardcore ohne FSK18 Schutz
NiederlandeCa. 30%JA
USA- Florida25- 30%JA
England21-30%JA mit Einschränkungen
Spanien25- 30%JA mit Einschränkungen

Damit die alleinige Betriebsstätte im Sitzstaat (also z.B. in den Niederlanden) belegen ist und damit ausschließlich das Recht des Sitzstaates greift, müssen folgende Faktoren erfüllt werden:

-Artikel 5 Doppelbesteuerungsabkommen, Ort der geschäftlichen Oberleitung als Ort der Betriebsstätte:  

Entweder verlagert der Mandant- oder ein Beauftragter- seinen gewöhnlichen Aufenthalt in den Sitzstaat der Gesellschaft und tritt als Direktor der Gesellschaft ODER der Mandant stellt einen Ansässigen im Sitzstaat als Direktor der Gesellschaft an ODER unsere Kooperationskanzlei stellt einen Treuhand- oder angestellten Direktor im Sitzstaat der Gesellschaft.

-Ordentlicher Geschäftssitz im Sitzstaat der Auslandsgesellschaft  

Ein reines Registered Office ist kein ordentlicher Geschäftssitz im Sinne, es müssen aber- gerade im Kontext Ihrer Dienstleistungen- auch keine großen Büroräume sein. Wir bieten entsprechende Lösungsmöglichkeiten an, z.B. virtuell Office im Sitzstaat (Postadresse, eigene Telefonnummer auf den Namen der Gesellschaft, persönliche Gesprächsannahme, Faxdienst).

-Konto auf die Gesellschaft im Sitzstaat:

Die Gesellschaft, juristische Person im Sinne, muss ein Konto im Sitzstaat haben (Hauptkonto). Darüber hinaus kann die Auslandsgesellschaft  in anderen Ländern entsprechende Konten unterhalten. Kritisch ist allerdings ein Deutsches Konto.

Hosting des Erotikangebotes:  

Wenn möglich sollte das Angebot auf einem Server im Sitzstaat gehostet werden.

Besitzer der Auslandsgesellschaft (Shareholder/Gesellschafter)  

In diesem Kontext bestehen verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Beachtet werden müssen ggf. die steuerlichen Konsequenzen, z.B.: Quellensteuer im Sitzstaat bei abfliessenden Dividenden, Besteuerung beim Anteilseigner, Wirkung §§7-14 AStG –zentral §8 AStG- (Deutsche Hinzurechnungsbesteuerung) sofern anwendbar, Wirkung EU-Mutter-Tochter-Richtlinie usw.. Es bestehen hier bei Bedarf Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. über die Gründung einer Offshore-Gesellschaft als Anteilseigner oder den Einsatz eines Treuhand-Shareholders. So kann der wahre Besitzer/Eigner/Shareholder anonym bleiben oder nach außen nur maximal 50% der Anteile halten, also keinen beherrschenden Einfluss.

Auftritt der Gesellschaft z.B. in Deutschland oder Österreich  

Die Auslandsgesellschaft kann (sofern DBA –Sachverhalt, also Bulgarien, Spanien, Niederlande, England, USA) z.B. in Deutschland als Repräsentanz gemäss Artikel 5.3 DBA auftreten (keine Betriebsstätte im Sinne). Eine Repräsentanz darf nur beratende Tätigkeiten ausführen oder Aufgaben der Werbung/Marketing oder die Anbahnung von Geschäften, sie darf keine eigene Rechtspersönlichkeit entfalten. Auch löst ein Warenlager z.B. in Deutschland oder Österreich keine Betriebsstätte gemäss 5.3 DBA (Doppelbesteuerungsabkommen) aus.

Gesellschaftsgründungen in Offshore-Staaten (Nullsteueroase, Nicht-DBA-Sachverhalt)  

Theoretisch besteht auch die Möglichkeit die Betriebsstätte in einem Offshore-Staat (Drittstaat ohne DBA zu Deutschland/Österreich, Nullsteueroase) wie z.B Belize oder Seychellen anzusiedeln.

Jedoch besteht hier die große Gefahr der Annahme des Gestaltungsmissbrauchs /rechtswidrige Zwischengesellschaft.

Es ergeben sich weitere Nachteile, z.B. die Negativwirkungen des Deutschen Außensteuergesetzes (§8 AStG, Hinzurechnungsbesteuerung) , Steuerhinterziehungsbekämpfungsverordnung, Gestaltungsmissbrauch analog §42 AO u.v.m.

I.d.R. ist also von einer solchen Gestaltung abzuraten. Wenn der Mandant allerdings bereit ist, diese Risiken zu tragen und das Entdeckungsrisiko gering ist, realisieren wir auch Firmengründungen in sogenannten Drittstaaten.

Erotikangebote (Adult): Realisierung einer rechtssicheren Gestaltung  

Als internationale Steuerkanzlei bieten wir Mandanten nur Lösungen an, die einer Nachprüfung standhalten. Im Kontext von Erotikdienstleistungen ist es entscheidend, dass allein das Recht des Sitzstaates (also Z.B. das Recht der Niederlande) greift  und nicht etwa z.B. Deutsches Recht.

Außerdem sind steuerrechtliche Faktoren entscheidend, also Verhinderung der Annahme der rechtswidrigen Zwischengesellschaft:  

-Bei Treuhand-Direktor: Kein Nominee- oder „Frühstücks-Direktor“, sondern Anwalt im Sitzstaat, der aktiv ist und Verträge zeichnet  

-Substanz Escape im Sitzstaat: Ein reines Registered –Office ist nie eine Betriebsstätte im Sinne (Annahme der Schein-/Briefkastenfirma)  

-Finanzamt des Sitzstaates sollte Ansässigkeitsbescheinigung ausstellen  

-Laufende Geschäftsbuchhaltung, Umsatzsteuermeldungen und Jahresabschluss: Muss über eine Steuerkanzlei im Sitzstaat realisiert werden

Naturgemäss ist eine solche juristisch wasserdichte Gründung teurer als sogenannte Billiggründungen mit reinen Nominee-Direktoren und Briefkastenfirmen.

Lösungen für Erotikangebote im Internet. Stichworte sind: Firmengründung für Erotikanbieter/Adult, FSK 18 Schutz legal umgehen, geeignete Länder für das Hosting eines Erotikangebotes.

Die Beratungen führen Steuerberater für internationales Steuerrecht und LL.M. Tax durch. Die Firmengründungen im Ausland werden von den Partner-Kanzleien im jeweiligen Sitzstaat realisiert. Dieses sind durchgehend Anwalts-oder Steuerkanzleien und keine reine Gründungsagenturen.