Firmengründung Singapur, Offshore Firma Singapur

Firmengründung  Singapur – Firma oder Stiftung gründen

Firmengründung Singapur: Keine Steuern für Offshore Gesellschaften, Onshore-Gesellschaften 8,5- 17%

Firma in Singapur gründen: Allgemeines

Singapur wird – nicht zu Unrecht- als die „Neue Schweiz“ bezeichnet“.

Steuern für Erträge von Offshore-Finanzgeschäften betragen 5%. Der Spitzensteuersatz liegt bei 17% Ertragssteuern, wobei der Höchststeuersatz erst bei einem Ertrag von 320.000,00 USD erreicht wird:

  • Neugründungen Singapur: Die ersten $100,000 Gewinn= Keine Steuern
  • $100,001 bis $300,000 Gewinn= 8,5% Steuern
  • danach 17% Steuern

Bereits bestehende Gesellschaften Singapur: Eingangssteuersatz liegt bei 4,5% Steuern, ansonsten gleiche Progression wie oben.

Ausgenommen von der Besteuerung sind alle ausländischen Einkommen (Prinzip der exempted /Offshore Company).

Allerdings gelten die Regelungen bestehender Doppelbesteuerungsabkommen NICHT für Offshore Gesellschaften. Soll also die Abschirmwirkung eines DBAs greifen (z.B.im Rahmen der Quellensteuer bei verbundenen Unternehmen) und/oder soll sich das Vorliegen einer steuerlichen Betriebsstätte im Ausland auf der Grundlage Artikel 5 DBA definieren, so müsste die Gesellschaft Geschäfte in Singapur tätigen (Onshore Gesellschaft).

Ein Lösungsansatz wäre in diesem Kontext die Zwischenschaltung einer EU Holding, sofern verbundene Unternehmen in der EU.

Singapur unterhält mit Deutschland und vielen anderen Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), im Gegensatz zu Hong Kong. Bei Anwendung des Deutschen Steuerrechts (viele Länder kennen analoge Regelungen) definiert sich eine steuerliche Betriebsstätte in Deutschland nicht unter Wirkung von §§ 12/13 AO, sondern allein über Artikel 5 des DBA.

Unsere Dienstleistungen Firmengründung Singapur

  • Gründung der Singapur INC, Registereintrag
  • Domizilierung der Gesellschaft in Singapur: Registered Office, virtuell Office (Firmenschild, eigene Telefonnummer, persönliche Gesprächsannahme auf den Namen der Gesellschaft, Fax, Postweiterleitung) bis Büro. Stichworte sind: Verhinderung der Annahme der rechtswidrigen Zwischengesellschaft, reine Briefkastengesellschaft
  • Eröffnung eines Geschäftskontos bei einer großen Bank in Singapur
  • Stellung Company Secretary
  • Auf Wunsch: Stellung eines Treuhand-Direktors (5 DBA: Ort der geschäftlichen Oberleitung als Ort der steuerlichen Betriebsstätte, sofern keine Produktionsstätte, keine Stätte zur Ausbeutung von Bodenschätzen oder eine Bauausführung länger als 9 Monate Dauer, dann immer Betriebsstätte in Singapur, unabhängig vom Ort der geschäftlichen Oberleitung)

Ein Anwalt mit gewöhnlichen Aufenthalt in Singapur tritt treuhänderisch, also nur nach „außen“, als Direktor der Gesellschaft auf.

  • Auf Wunsch: Stellung eines Treuhand-Shareholders (In- oder ausländische Gesellschaft tritt treuhänderisch als Shareholder der Gesellschaft auf)
  • Auf Wunsch: Privatkonto-Eröffnung (Nur in Verbindung mit Gesellschaftsgründung)
  • Steuerliche Gestaltung bei verbundenen Unternehmen, Zwischenschaltung einer EU Holding
  • Vermittlung an Steuerberater-Kanzlei Singapur
  • Bei realer Betriebsstättenansiedlung: Anträge auf Subventionen, Antrag auf völlige Steuerfreistellung für die ersten 3 Jahre, Hilfe bei der Suche nach Büroräumen/Produktionsstätten
  • Gründung von Trusts, Investmentgesellschaften

Firmengründung Singapur: Wirkung der Deutschen Hinzurechnungsbesteuerung (§8 AStG)

Im Kern regelt das Deutsche Außensteuergesetz in 8 AStG, dass eine Besteuerung beim Deutschen Anteilseigner stattfindet (mit Einkommenssteuer und keine Abgeltungssteuer, sofern natürliche Person), wenn dieser beherrschenden Einfluss auf die Auslandsgesellschaft ausübt (Mehrheits-Eigner, also über 50% Anteile), die Auslandgesellschaft nur passive Einkünfte erwirtschaftet und die Auslandsgesellschaft im einem Niedrigsteuergebiet angesiedelt ist, also unter 25% Ertragssteuer.

Diese „fiktive Ausschüttungsbesteuerung“ deutet, dass auch dann beim deutschen Anteilseigner besteuert wird, wenn nicht ausgeschüttet wird. Ist der Anteilseigner in diesem Kontext eine deutsche juristische Person, so erfolgt die fiktive Besteuerung mit Körperschaftssteuer beim Anteilseigner. Im Gegensatz: Greift die Hinzurechnungsbesteuerung nach AStG nicht (Basisgesellschaft generiert aktive Einkünfte und/oder kein Niedrigsteuerland), so erfolgt die Ausschüttungsbesteuerung mit Abgeltungssteuer, sofern der Anteilseigner eine natürliche Person ist. Ist der Anteilseigner in diesem Kontext juristische Person, so erfolgt bei DBA-Sachverhalten die steuerfreie Vereinnahmung beim Anteilseigner unter Abzug der Quellensteuer im Sitzstaat der Basisgesellschaft. Firmengründung Singapur: Vermeidung der Hinzurechnungsbesteuerung bei nur passiven Einkünften der Basisgesellschaft

  • Es wird ein Treuhand-Shareholder (ausländische Gesellschaft) vorgeschaltet
  • Der Mehrheits-Eigner ist als natürliche oder jur. Person nicht in Deutschland ansässig. Viele Länder kennen keine analoge Regelung wie die deutsche Hinzurechnungsbesteuerung (Beispiel Österreich)

Firmengründung Singapur und Vermeidung der rechtswidrigen Zwischengesellschaft

Eine solche rechtswidrige Zwischengesellschaft liegt bei einer reinen Briefkastengesellschaft, ohne Substanz Escape vor und/oder wenn die Annahme getroffen werden kann, dass die Gesellschaft vom Ausland aus (z.B. von Deutschland aus) „ferngesteuert wird“, sofern sich das Vorliegen einer steuerlichen Betriebsstätte im Ausland über „den Ort der geschäftlichen Oberleitung“ (Artikel 5 Doppelbesteuerungsabkommen) definiert.  

Handelt es sich im Ausland um eine Produktionsstätte, eine Stätte zur Ausbeutung von Bodenschätzen, um einen land-oder forstwirtschaftlicher Betrieb, um eine Bauausführung länger als 9-12 Monate Dauer oder um eine feste Geschäftseinrichtung in der die Tätigkeiten des Unternehmens ausgeführt werden (z.B. ein Hotel): Dann immer Betriebsstätte im Ausland, unabhängig vom Ort der geschäftlichen Oberleitung.

-Bei Treuhand-Direktor (5 DBA: Ort der geschäftlichen Oberleitung als Ort der Betriebsstätte): Kein Nominee- oder „Frühstücks-Direktor“, sondern Anwalt im Sitzstaat, der als Direktor „aktiv tätig ist“ und Verträge unterzeichnet. Alternativ: Angestellter Direktor im Sitzstaat, mit Angestelltenvertrag zur Gesellschaft, Abführung von Lohnsteuer- und Sozialabgaben (kann unsere Kanzlei auf Wunsch stellen). Es muss in jedem Falle die Annahme verhindert werden, dass die Gesellschaft z.B. von Deutschland aus „ferngesteuert“ wird.

-Geschäftssitz im Sitzstaat, hier in Singapur: Ein reines Registered Office ist kein Geschäftssitz im Rahmen der Missbrauchsregeln (Verdacht der Briefkasten-Firma). Es sollte zumindest ein Headoffice (zustellbare Postadresse, eigene Telefonnummer, persönliche Gesprächsannahme mit dem Namen der Gesellschaft, kein Anrufbeantworter, Faxdienst, Postweiterleitung) im Sitzstaat der Auslandsgesellschaft installiert werden. Den Vertrag sollte der Direktor (Treuhand-Direktor) der Auslandsgesellschaft zeichnen. Ergänzend bieten wir komplette Bürolösungen an bzw. virtuell Office plus voll eingerichtetes Büro.

Gründe für eine Firmengründung in Singapur

Wenn Sie über eine Firmengründung in Singapur nachdenken, gibt es mehrere überzeugende Gründe, die Sie berücksichtigen sollten. Singapur bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die es zu einem attraktiven Standort für Unternehmen machen.

Eine der wichtigsten Begründungen ist das Steuersystem in Singapur. Das Land bietet niedrige Unternehmenssteuersätze und Steueranreize für neu gegründete Unternehmen. Dies ermöglicht es Unternehmen, ihre Gewinne zu maximieren und gleichzeitig ihre Steuerbelastung zu minimieren.

Ein weiterer Grund für eine Firmengründung in Singapur ist die Tatsache, dass es ein bedeutendes Business Center ist. Das Land verfügt über eine gut entwickelte Infrastruktur, ein effizientes Rechtssystem und ein hohes Maß an politischer Stabilität. Dies schafft ein günstiges Umfeld für Unternehmen, um erfolgreich zu wachsen und sich zu entwickeln.

Das Bankgeheimnis in Singapur ist ein weiterer wichtiger Faktor. Die Banken in Singapur legen großen Wert auf die Vertraulichkeit von Kundendaten und bieten ein hohes Maß an Sicherheit und Datenschutz. Dies kann für Unternehmen von großem Vorteil sein, insbesondere für solche, die sensible finanzielle Informationen behandeln.

Singapur hat auch eine breite Palette von Doppelbesteuerungsabkommen mit verschiedenen Ländern, was bedeutet, dass Unternehmen von einer effizienten Vermeidung der doppelten Besteuerung profitieren können. Dies erleichtert den Handel und die Geschäftsaktivitäten von Unternehmen, die in Singapur ansässig sind.

Schließlich ist Singapur auch ein attraktiver Standort für EU Holdings. Das Land hat eine Reihe von Abkommen mit der Europäischen Union unterzeichnet, die es Unternehmen ermöglichen, ihre europäischen Operationen effizient zu führen.

Voraussetzungen für eine Firmengründung in Singapur

Wenn Sie daran denken, ein Unternehmen in Singapur zu gründen, gibt es einige wichtige Voraussetzungen zu beachten. Zunächst ist es erforderlich, dass Sie über einen zugelassenen Firmennamen verfügen, der sich von vorhandenen Unternehmen unterscheidet. Außerdem müssen Sie über mindestens einen Aktionär, einen Direktor und einen Sekretär verfügen, die alle über 18 Jahre alt und staatsbürgerlich oder permanent in Singapur ansässig sind.

Die Schritte zur Gründung Ihres Unternehmens umfassen die Registrierung bei der Accounting and Corporate Regulatory Authority (ACRA), das Einreichen verschiedener Unterlagen wie der Memorandum and Articles of Association sowie die Anmeldung einer physischen Adresse in Singapur als Geschäftssitz. Darüber hinaus müssen Sie ein Bankkonto eröffnen und einen Steuerbevollmächtigten für Ihr Unternehmen benennen.

Es ist wichtig, zu beachten, dass rechtswidrige Zwischengesellschaften vermieden werden sollten, da dies zu rechtlichen Konsequenzen führen kann. Um dies zu verhindern, können Sie einen Treuhand-Direktor in Singapur einsetzen. Dies stellt sicher, dass Ihr Unternehmen die rechtlichen Anforderungen erfüllt und die lokale Gesetzgebung einhält.

Außerdem sollten Sie die Anforderungen für einen Geschäftssitz in Singapur berücksichtigen. Dies beinhaltet die Bereitstellung einer physischen Adresse, die von der Regierung genehmigt ist, sowie die Aufbewahrung von Dokumenten und Unterlagen in Singapur. Zudem wird empfohlen, ein Zwei-Konten-System zu führen, um die Trennung von Geschäfts- und Privatfinanzen zu gewährleisten.

Firma in Singapur gründen: Steuern

Beim Gründen einer Firma in Singapur fallen verschiedene Steuern an. Die Steuersätze und -progressionen unterscheiden sich je nachdem, ob es sich um Neugründungen oder bestehende Gesellschaften handelt.

Für Neugründungen in Singapur gilt ein progressiver Steuersatz von 0% bis 17%. Der Steuersatz erhöht sich schrittweise mit dem steuerpflichtigen Einkommen. Der Höchstsatz von 17% gilt für Unternehmen mit einem steuerpflichtigen Einkommen über 300.000 Singapur-Dollar (SGD).

Bestehende Gesellschaften unterliegen einem einheitlichen Steuersatz von 17%. Dies gilt unabhängig von der Höhe des steuerpflichtigen Einkommens.

Für Neugründungen gelten die folgenden Einkommenshöhen, ab denen die jeweiligen Steuersätze gelten:

– 0% Steuersatz bis zu einem steuerpflichtigen Einkommen von 100.000 SGD

– 8% Steuersatz für ein steuerpflichtiges Einkommen von 100.001 SGD bis 300.000 SGD

– 17% Steuersatz für ein steuerpflichtiges Einkommen über 300.000 SGD

Es gibt in Singapur auch sogenannte exempted Companies. Diese sind von der Körperschaftssteuer befreit, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Exempted Companies sind in der Regel privatrechtlich organisierte Firmen, die keine Geschäfte in Singapur tätigen.

Singapur hat zudem eine Vielzahl von Doppelbesteuerungsabkommen mit anderen Ländern abgeschlossen. Diese Abkommen sollen vermeiden, dass Unternehmen zweifach besteuert werden, sowohl in Singapur als auch in ihrem Heimatland. Durch die Doppelbesteuerungsabkommen werden die Steuerbelastungen für internationale Unternehmen reduziert und der Handel erleichtert.

PTE LTD Singapur

Die PTE LTD oder Private Limited Company ist die häufigste Unternehmensform in Singapur. Es handelt sich um eine juristische Person, die unabhängig von ihren Eigentümern und Aktionären agiert.

Um eine PTE LTD in Singapur zu gründen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehört, dass mindestens ein Anteilseigner und höchstens 50 Anteilseigner vorhanden sein müssen. Anteilseigner können natürliche oder juristische Personen oder Nichtansässige sein. Außerdem muss es mindestens einen Geschäftsführer mit Wohnsitz in Singapur geben, es können aber auch mehrere Geschäftsführer sein. Der Direktor ist für die Leitung des Unternehmens und für wichtige Entscheidungen verantwortlich. Außerdem muss innerhalb von sechs Monaten nach der Gründung ein Gesellschaftssekretär ernannt werden. Der Gesellschaftssekretär sorgt für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und erledigt die Verwaltungsaufgaben.

Der Direktor spielt eine wichtige Rolle bei der Überwachung des Tagesgeschäfts des Unternehmens, bei strategischen Entscheidungen und bei der Gewährleistung der Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften. Er ist auch für das finanzielle Wohlergehen des Unternehmens verantwortlich.

Der Gesellschaftssekretär ist der Hauptansprechpartner zwischen dem Unternehmen, seinen Aktionären und den Aufsichtsbehörden. Er ist für die Führung der gesetzlich vorgeschriebenen Register, die Vorbereitung und Einreichung der erforderlichen Dokumente und die Einhaltung der Einreichungsfristen verantwortlich.

Aktionäre sind die Eigentümer des Unternehmens und haben ein finanzielles Interesse am Erfolg des Unternehmens. Sie steuern Kapital bei und haben ein Stimmrecht bei wichtigen Entscheidungsprozessen.

Firmengründung Singapur: Bankgeheimnis

Die Vorschriften zum Bankgeheimnis in Singapur sind ein wichtiger Aspekt des Unternehmensgründungsprozesses und bieten Unternehmen verschiedene Vorteile. Die Gesetze zum Bankgeheimnis in Singapur sind speziell darauf ausgerichtet, die Privatsphäre und die Sicherheit sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmen zu schützen.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen kann das Bankgeheimnis in Singapur aufrechterhalten werden, es sei denn, lokale Behörden oder andere Gerichtsbarkeiten, mit denen Singapur Rechtshilfeabkommen abgeschlossen hat, stellen ein rechtmäßiges Auskunftsersuchen. In solchen Fällen sind die Banken in Singapur verpflichtet, Bankinformationen in Angelegenheiten wie Geldwäsche, Steuerhinterziehung oder andere kriminelle Aktivitäten offenzulegen.

Das Bankgeheimnis in Singapur bietet erhebliche Vorteile für Unternehmen, die sich in dem Land registrieren lassen. Es ermöglicht Unternehmen, ihre finanzielle Privatsphäre zu wahren und sensible Informationen wie Kontostände, Transaktionen und Investitionen vor der Öffentlichkeit zu schützen. Diese Vertraulichkeit kann besonders für Offshore-Finanzdienstleistungen oder Unternehmen, die an grenzüberschreitenden Transaktionen beteiligt sind, von Vorteil sein.

Darüber hinaus machen Singapurs wettbewerbsfähige Steuersätze und das Bankgeheimnis das Land zu einem attraktiven Ziel für internationale Unternehmer und Investoren. Die Vertraulichkeit von Bankinformationen hilft Unternehmen, ihre Steuerpflichten innerhalb der gesetzlichen Grenzen zu minimieren.

Firmengründung Singapur über Rechtsanwälte und Steuerberater: Gründung der Gesellschaft, Eintrag ins Register Singapur, Registered Office bis ordentlicher Geschäftssitz in Singapur, Realisierung von On- und Offshore-Gesellschaften.

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