Firmengründung Ausland, Offshore Firma gründen, Firmengründung Offshore

Stiftung im Ausland gründen

Vermögen über Stiftungen verwalten- Gründung einer Stiftung im Ausland

Dienstleistungen unserer Kanzlei im Rahmen der Installation einer Stiftung

Unsere Anwaltskanzlei spezialisiert sich darauf, für unsere Mandanten Stiftungen in verschiedenen Ländern wie Liechtenstein, Schweiz, Zypern, Panama, Belize, Jersey oder den Cayman Islands zu etablieren. Die Kosten für unsere Dienstleistungen variieren je nach dem gewählten Standort, den spezifischen Dienstleistungen und der Erstellung der entsprechenden Stiftungs- oder Trustdokumente. Wir stellen Ihnen gerne eine detaillierte Übersicht unserer Gebühren zur Verfügung. Bei der Erarbeitung der Trustdokumente berechnen wir unsere Leistungen auf Basis des anwaltlichen Stundenhonorars.

Zu unserem Beratungsangebot bei der Errichtung einer ausländischen Stiftung oder eines Trusts zählen:

  • Auswahl des richtigen Landes für die Errichtung des Trust/ der Stiftung
  • Einbringung von Vermögenswerten
  • Trusturkunde, Trustvereinbarungen
  • Der Einsatz von Trusts in der Unternehmensnachfolge, der Trust als Obergesellschaft einer Auslandsholding 
  • Der Unternehmenstrust: Ausgestaltung, Trusturkunde, Verwaltungsgesellschaft usw.
  • Der Unternehmertrust zur Haftungsbegrenzung: Gründung der Verwaltungsgesellschaft und Unternehmenstrust, ggf. Familientrust

Trust: Alle relevanten Grundlagen zum Thema Trust im Ausland (Offshore Trust)

Ein Trust im Ausland, insbesondere auf den Kanalinseln wie Guernsey oder Jersey, ähnelt in seiner Funktion einer Stiftung. Er unterliegt dem angelsächsischen Recht, vorausgesetzt, es werden alle notwendigen Bedingungen einer Betriebsstätte erfüllt, wie etwa die zentrale Entscheidungsfindung vor Ort ohne offensichtliche externe Steuerung, beispielsweise aus Deutschland. Die Verwaltung eines Trusts erfolgt oft durch eine Bank, wobei Standorte wie die Schweiz aus verschiedenen Gründen, darunter gelockertes Bankgeheimnis und internationale Auskunftsabkommen, zunehmend kritisch betrachtet werden.

Typischerweise profitieren Familienangehörige oder der Stifter selbst vom Trust, der die Verwendung des Vermögens regelt. Dadurch ermöglicht der Trust eine Vermögensverwaltung unter einem anderen Namen. Steuerliche Verpflichtungen entstehen lokal nur, wenn der Begünstigte auch auf den Inseln ansässig ist, was jedoch selten der Fall ist. Die Beweggründe für die Errichtung eines Trusts sind vielfältig und reichen von der Bildung familiären Vermögens über die Kontrolle der Begünstigten bis hin zum Schutz des Vermögens vor Dritten oder zur Sicherung von Unternehmensvermögen.

Vorteile von Trusts:

  • Im Falle des Ablebens des Trust-Eigentümers ermöglicht diese Gesellschaftsform Angehörigen oder zuvor bestimmten dritten Personen, die vorhandenen Nachlasswerte schnell und steuerfrei zu übernehmen.
  • Auch lässt sich darüber beispielsweise ein Nießbrauchrecht zugunsten des noch lebenden Ehegatten sichern.

Es ist jedoch Vorsicht geboten! Deutsche Steuerpflichtige müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Errichtung eines Trusts durch ein Testament aufgrund der strikten Anwendung des deutschen Erbrechts „grundsätzlich“ nicht realisierbar ist, es sei denn, bestimmte „Planungsstrategien“ werden korrekt und durchgehend umgesetzt; eine Ausnahme besteht nur in seltenen Fällen bei im Ausland befindlichem Immobilienvermögen.

Zusätzlich ist die Gründung eines Trusts zu Lebzeiten mit erheblichen Einschränkungen verbunden: Aufgrund der im deutschen Recht nicht anerkannten Aufspaltung der Rechtsträgerschaft eines Trusts ist es beispielsweise nicht möglich, in Deutschland gelegene Immobilien, Beteiligungen an deutschen Personengesellschaften oder Anteile an Kapitalgesellschaften mit Sitz in Deutschland effektiv in einen Trust einzubringen. Ebenso können Aktien, Wertpapiere oder andere Kapitalanlagen, die dem deutschen Recht unterliegen, nicht in einen Trust übertragen werden.

Diese Einschränkung kann jedoch umgangen werden, indem das Vermögen in ausländische Investmentfonds investiert oder in eine ausländische Kapitalgesellschaft eingebracht wird, an der der Trust beteiligt ist.

Gründung für Deutsche oder Personen/Unternehmen aus Rechtsräumen, in denen nicht Englisch die Amtssprache ist.

Bei der Gründung eines Trusts durch Deutsche oder Akteure aus nicht englischsprachigem Rechtskreis ist entscheidend, dass eine offensichtliche Fernsteuerung, beispielsweise aus Deutschland, zur Nichtanerkennung des Trusts führen kann. Aus diesem Grund erfolgt die Einrichtung von Trusts hauptsächlich durch Personen oder Gesellschaften aus dem englischsprachigen Rechtsraum, wo die Rechtslage eine andere ist. Für deutsche Mandanten gilt demnach der Leitsatz: „Weg aus Deutschland“.

In Unternehmenszusammenhängen können ausländische Trusts effektiv als oberste Gesellschaft einer ausländischen Holding fungieren. In der Planungsphase werden üblicherweise ausländische Kapitalgesellschaften gegründet, die ihre Betriebsstätten im Ausland haben und unter einer ausländischen Holding als Muttergesellschaft stehen. Die Spitze, also die Besitzgesellschaft der Holding, bildet der ausländische Trust. Vorsicht ist jedoch bei sogenannten „Billiggründungen“ geboten, die einer Überprüfung nicht standhalten und schnell zu einer Steuerfalle werden können. Es ist essentiell, jede Andeutung zu vermeiden, dass die Gesellschaften (und der Trust) lediglich als Zwischengesellschaften im Sinne einer Briefkastenfirma fungieren, die ausschließlich dazu dienen, das inländische Steuerrecht zu umgehen. Daher sollten Gestaltungen, die an Briefkastengesellschaften erinnern, der Einsatz eines Strohmann-Direktors oder die offensichtliche Fernsteuerung aus Deutschland vermieden werden. Für den Trust ist die sorgfältige Ausarbeitung der Trusturkunde, professionelle Beratung und die Wahl eines seriösen Verwalters von größter Wichtigkeit, da die Gründung eines Trusts eine langfristige Verfügung über das Eigentum mit sich bringt und hier nicht gespart werden sollte.

Auch für Privatpersonen bedeutet dies „Weg aus Deutschland“ und idealerweise „hin zu einer ausländischen Kapitalgesellschaft“ im englischsprachigen Rechtsraum. Deutsche Vermögenswerte sollten nach Möglichkeit ins Ausland transferiert und von der ausländischen Kapitalgesellschaft verwaltet werden.

Unsere Kanzlei gründet für Mandanten Stiftungen /Trusts in Liechtenstein, Schweiz, Zypern, Panama, Belize, Jersey und auf den Cayman Islands.

Die Beratungen führen Steuerberater für internationales Steuerrecht und LL.M. Tax durch. Die Firmengründungen im Ausland werden von den Partner-Kanzleien im jeweiligen Sitzstaat realisiert. Dieses sind durchgehend Anwalts-oder Steuerkanzleien und keine reine Gründungsagenturen.

eBook Internationales Steuerrecht
Legale Steueroasen (Fachwissen aus erster Hand):