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Stiftung in der Schweiz gründen

Vermögen über Stiftungen verwalten- Gründung einer Stiftung in der Schweiz

Dienstleistungen unserer Kanzlei im Rahmen der Installation einer Schweizer Stiftung

Unsere Anwaltskanzlei hat sich auf die Gründung von Stiftungen in verschiedenen Ländern wie der Schweizspezialisiert. Die Kosten unserer Dienstleistungen variieren je nach Standort, spezifischen Leistungen und der Erstellung der entsprechenden Stiftungs- oder Trustdokumente. Gerne geben wir Ihnen eine detaillierte Übersicht über unsere Gebühren. Für die Ausarbeitung der Trustdokumente berechnen wir unsere Leistungen nach dem anwaltlichen Stundenhonorar.

Zu unserem Beratungsangebot bei der Errichtung einer ausländischen Stiftung oder eines Trusts zählen:

  • Auswahl des richtigen Landes für die Errichtung des Trust/ der Stiftung
  • Einbringung von Vermögenswerten
  • Trusturkunde, Trustvereinbarungen
  • Der Einsatz von Trusts in der Unternehmensnachfolge, der Trust als Obergesellschaft einer Auslandsholding 
  • Der Unternehmenstrust: Ausgestaltung, Trusturkunde, Verwaltungsgesellschaft usw.
  • Der Unternehmertrust zur Haftungsbegrenzung: Gründung der Verwaltungsgesellschaft und Unternehmenstrust, ggf. Familientrust

Trust: Alle relevanten Grundlagen zum Thema Trust im Ausland (Offshore Trust)

Ein Trust im Ausland, besonders auf den Kanalinseln wie Guernsey oder Jersey, funktioniert ähnlich wie eine Stiftung. Er unterliegt dem angelsächsischen Recht, sofern alle erforderlichen Bedingungen einer Betriebsstätte erfüllt sind, zum Beispiel die lokale zentrale Entscheidungsfindung ohne offensichtliche externe Steuerung, beispielsweise aus Deutschland. Die Verwaltung eines Trusts wird oft von einer Bank durchgeführt, wobei Standorte wie die Schweiz aus verschiedenen Gründen, darunter gelockertes Bankgeheimnis und internationale Auskunftsabkommen, zunehmend kritisch betrachtet werden.

In der Regel profitieren Familienangehörige oder der Stifter selbst vom Trust, der die Nutzung des Vermögens regelt. Dadurch ermöglicht der Trust eine Vermögensverwaltung unter einem anderen Namen. Steuerliche Verpflichtungen entstehen vor Ort nur, wenn der Begünstigte auch auf den Inseln ansässig ist, was jedoch selten der Fall ist. Die Beweggründe für die Einrichtung eines Trusts sind vielfältig und reichen von der Schaffung familiären Vermögens über die Kontrolle der Begünstigten bis hin zum Schutz des Vermögens vor Dritten oder zur Sicherung von Unternehmensvermögen.

Vorteile von Trusts:

  • Im Falle des Ablebens des Trust-Eigentümers ermöglicht diese Gesellschaftsform Angehörigen oder zuvor bestimmten dritten Personen, die vorhandenen Nachlasswerte schnell und steuerfrei zu übernehmen.
  • Auch lässt sich darüber beispielsweise ein Nießbrauchrecht zugunsten des noch lebenden Ehegatten sichern.

Dennoch ist es wichtig, aufmerksam zu sein! Deutsche Steuerzahler müssen berücksichtigen, dass die Errichtung eines Trusts durch ein Testament aufgrund der strengen Anwendung des deutschen Erbrechts im Grunde genommen nicht möglich ist, es sei denn, bestimmte „Planungsstrategien“ werden korrekt und durchgehend umgesetzt; eine Ausnahme besteht nur in seltenen Fällen bei im Ausland befindlichem Immobilienvermögen.

Darüber hinaus ist die Gründung eines Trusts zu Lebzeiten mit erheblichen Einschränkungen verbunden: Aufgrund der im deutschen Recht nicht anerkannten Aufspaltung der Rechtsträgerschaft eines Trusts ist es zum Beispiel nicht möglich, in Deutschland gelegene Immobilien, Beteiligungen an deutschen Personengesellschaften oder Anteile an Kapitalgesellschaften mit Sitz in Deutschland effektiv in einen Trust einzubringen. Ebenso können Aktien, Wertpapiere oder andere Kapitalanlagen, die dem deutschen Recht unterliegen, nicht in einen Trust übertragen werden.

Diese Einschränkung kann jedoch umgangen werden, indem das Vermögen in ausländische Investmentfonds investiert oder in eine ausländische Kapitalgesellschaft eingebracht wird, an der der Trust beteiligt ist.

Stiftungsgründung: Vorteile einer Stiftung in der Schweiz

In der Schweiz birgt die Gründung einer Stiftung eine Fülle von Vorteilen für diejenigen, die ihr Vermögen effizient verwalten und ihr philanthropisches Engagement nachhaltig gestalten möchten.

Steuervorteile sind zweifellos eines der Hauptanliegen von Stiftungsgründern. Stiftungen in der Schweiz profitieren von verschiedenen Steuererleichterungen, die es ermöglichen, ihr Vermögen und Einkommen vor hohen Steuerbelastungen zu schützen. Dadurch können die Ressourcen einer Stiftung effektiver genutzt werden, um sowohl ihre philanthropischen Ziele zu erreichen als auch ihre finanziellen Mittel langfristig zu erhalten.

Die Gründung einer Stiftung bietet auch einen soliden Vermögensschutz. Durch die Übertragung des Vermögens auf eine Stiftung werden die Vermögenswerte rechtlich von den persönlichen Angelegenheiten des Stifters getrennt. Dies gewährleistet eine langfristige Kontinuität der Vermögensverwaltung und schafft einen Schutz vor möglichen Insolvenzen oder anderen finanziellen Problemen des Stifters.

Darüber hinaus ermöglicht eine Stiftung eine nachhaltige Kontinuität für das Vermächtnis des Stifters. Durch die Errichtung einer Stiftung kann der Stifter sicherstellen, dass seine philanthropischen Ziele auch über sein Leben hinaus fortgeführt werden. Die Stiftung wird zu einer langfristigen Institution, die die Visionen des Stifters auch nach seinem Ableben umsetzt.

Eine Stiftung bietet auch eine ideale Möglichkeit, die eigene Philanthropie zu gestalten und soziale Projekte und Wohltätigkeitsorganisationen zu unterstützen. Eine Stiftung kann als Plattform dienen, um die Ressourcen des Stifters zielgerichtet und langfristig einzusetzen und einen nachhaltigen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.

Nicht zuletzt eröffnet die Gründung einer Stiftung auch die Möglichkeit einer effektiven Nachlassplanung. Eine Stiftung ermöglicht es dem Stifter, sein Vermögen und seine finanziellen Mittel gezielt an seine gewünschten Begünstigten weiterzugeben und so eine tragfähige Nachfolgeplanung zu ermöglichen.

Wie gründet man eine Stiftung in der Schweiz?

Um eine Stiftung in der Schweiz zu gründen, müssen bestimmte Schritte befolgt werden. Zunächst sollten Sie den Stiftungszweck festlegen, also den Zweck und die Ziele der Stiftung definieren. Anschließend müssen Sie Stiftungsstatuten erstellen, die die rechtlichen Grundlagen der Stiftung darlegen. Diese Statuten sollten den Stiftungszweck, die Organisationsstruktur und die Aufgaben der Stiftungsorgane enthalten.

Der nächste Schritt besteht darin, die Stiftung beim Handelsregister anzumelden. Dazu müssen Sie einen schriftlichen Antrag einreichen, in dem Sie die Statuten und weitere relevante Dokumente vorlegen. Sobald die Anmeldung genehmigt wurde, erhält die Stiftung eine offizielle Registrierungsnummer.

Zu guter Letzt müssen Sie eine ordnungsgemäße Buchführung für die Stiftung einrichten. Dies beinhaltet die Erstellung eines Budgets, das Verfolgen von Einnahmen und Ausgaben sowie das Erstellen von Jahresabschlüssen. Es ist wichtig, dass die Buchführung transparent und nachvollziehbar ist, um den rechtlichen und finanziellen Anforderungen gerecht zu werden.

Welche Aufgaben und Funktionen nimmt der Stiftungsrat ein?

Der Stiftungsrat übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben und Funktionen in der Verwaltung und Führung einer Stiftung. Als Gremium trägt der Stiftungsrat die Verantwortung für die Umsetzung der Stiftungszwecke und die Einhaltung der Satzung. Dabei agiert er im Interesse der Stifter und der Begünstigten der Stiftung.

Ein wichtiges Aufgabengebiet des Stiftungsrats ist die finanzielle Verwaltung der Stiftung. Er überwacht die Verwendung der finanziellen Mittel und trifft Entscheidungen über deren Einsatz. Zudem ist der Stiftungsrat für die Erstellung des Jahresabschlusses verantwortlich und prüft diesen gemeinsam mit einem Wirtschaftsprüfer.

Darüber hinaus nimmt der Stiftungsrat eine beratende Funktion ein. Er unterstützt die Geschäftsführung der Stiftung bei strategischen Entscheidungen und gibt Empfehlungen für deren Umsetzung. Dabei berücksichtigt der Stiftungsrat die langfristige Entwicklung der Stiftung und die konkreten Bedürfnisse der Begünstigten.

Ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld des Stiftungsrats ist die Auswahl und Überwachung von Partnern und Projekten. Er prüft Anträge auf Förderung, entscheidet über deren Bewilligung und überwacht die Umsetzung der geförderten Projekte.

Was kostet die Gründung einer Stiftung in der Schweiz?

Die Gründung einer Stiftung in der Schweiz erfordert bestimmte Kosten, von denen man sich bewusst sein sollte. Das erforderliche Mindestkapital ist einer der wichtigsten Aspekte. Bei der Gründung einer eigenständigen Stiftung beträgt das Mindestkapital in der Regel CHF 50,000 oder mehr. Dieses Geld wird benötigt, um die Stiftung zu starten und den Stiftungszweck zu erfüllen.

Darüber hinaus fallen auch Notariats- und Beurkundungskosten an. Diese Kosten variieren je nach dem Wert des Stiftungsvermögens und dem Umfang der Gründungsakte. Es ist wichtig, sich über die genauen Kosten im Voraus zu informieren.

Es ist zu beachten, dass die Gründung einer eigenen Stiftung in der Regel mehr Kapital erfordert als der Beitritt zu einer Dachstiftung. Bei einer Dachstiftung werden die vorhandenen Mittel gemeinsam genutzt, was zu einem geringeren finanziellen Aufwand führen kann. Dies kann für Personen, die nicht über ausreichend Kapital verfügen, eine attraktive Option sein.

Unsere Kanzlei gründet für Mandanten Stiftungen /Trusts in Liechtenstein, Schweiz, Zypern, Panama, Belize, Jersey und auf den Cayman Islands.

Die Beratungen führen Steuerberater für internationales Steuerrecht und LL.M. Tax durch. Die Firmengründungen im Ausland werden von den Partner-Kanzleien im jeweiligen Sitzstaat realisiert. Dieses sind durchgehend Anwalts-oder Steuerkanzleien und keine reine Gründungsagenturen.

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